Sie sehen schlecht?

Für Alle, die an einer Augenkrankheit leiden – ob jung, unfallbedingt oder als Folge anderer Erkrankungen: Das engagierte Team der Klinik für Augenheilkunde bietet ein vielfältiges Therapiespektrum für sämtliche Augenleiden. Wir beraten Sie gerne!

 

 

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Sie finden an der Klinik für Augenheilkunde der Charité Spezialisten für alle Bereiche der Augenheilkunde. Das Spektrum der Klinik für Augenheilkunde der Charité umfasst

  • Netzhauterkrankungen und Erkrankungen des Glaskörpers
  • Erkrankungen der Lider und Orbita und Okuloplastik
  • Grüner Star (Glaukome) 
  • Grauer Star (Katarakte))
  • Hornhauterkrankungen  
  • Tumore des Auges (z.B. Aderhautmelanom oder Retinoblastom) 
  • Strabologie und Neuroophthalmologie
  • entzündlichen Augenerkrankungen (Uveitis)

Sowohl am Campus Benjamin Franklin (CBF) in Berlin Steglitz als auch am Campus Virchow Klinikum (CVK) im Wedding finden sich Spezialabteilungen der Klinik für Augenheilkunde.

Aufbau und Funktion des Auges

Das Auge ist ein Sinnesorgan und leitet seine Informationen über den Sehnerven direkt zum Gehirn weiter. Der Aufbau des Auges wird im Bild unten graphisch dargestellt. Die weiße äußere Hülle des Auges wird Lederhaut oder auch Sklera genannt. Die Hornhaut stellt einen speziellen Teil dieser äußeren Hülle dar und bildet sozusagen das Fenster des Auges. Auf der Innenseite der Hornhaut schließt sich die Vorderkammer des Auges an. Die Vorderkammer des Auges wird zusätzlich begrenzt durch die Iris, in deren Zentrum sich die in ihrer Größe je nach Helligkeitsverhältnissen unterschiedlich große Pupille befindet. Hinter der Pupille befindet sich die Linse, die die Lichtstrahlen nochmals bündelt. Das Auge ist von einer klaren gallertigen Masse, dem sogenannten Glaskörper, ausgefüllt. Die Netzhaut, das eigentliche Sinnesorgan des Auges, kleidet das Auge auf seiner Innenseite zum größten Teil aus. Zur Ernährung der Netzhaut dienen die netzhauteigenen Blutgefäße. Zusätzlich wird zur Ernährung des Auges noch die Aderhaut benötigt. Die Aderhaut ist ein dichtes Geflecht aus feinsten Blutgefäßen, die zwischen der Netzhaut und der Lederhaut des Auges wie ein hauchdünner Gefäßteppich ausgebreitet ist. Durch dieses sehr stark durchblutete Gefäßnetz erfolgt ebenfalls ein großer Teil der Ernährung der Netzhaut.

(zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken)

Die Funktion des Auges kann am besten mit einer Kamera verglichen werden. Die Hornhaut und die Linse des Auges stellen dabei das Objektiv der Kamera dar, die Netzhaut entspricht dem Film. Durch die Hornhaut und die Linse wird auf der Netzhaut ein scharfes Bild unserer Umwelt abgebildet, die Netzhaut wandelt dieses Bild in elektrische Impulse um, die über die Sehvnerven dem Gehirn zugeleitet werden. Erst im Gehirn wird aus diesen elektrischen Impulsen dann ein Bild unserer Welt entworfenund an unterschiedlichen Orten abgelegt. Aus der Komposition dieser Speicherbilder ergibt sich die Wahrnehmung.