Kontaktlinsen

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Kontaktlinsen

Optische Indikationen

Kurzsichtigkeit höheren Grades

Im Gegensatz zur Brille erzeugt die Kontaktlinse ein vergrößertes Netzhautbild, wodurch eine Sehschärfensteigerung möglich wird. Die Vergrößerung liegt bei einer Kurzsichtigkeit von -8.0 dpt bei ca. 13 %.

Weitsichtigkeit höheren Grades

Der Vorteil einer Kontaktlinse beruht auf der Erweiterung des Gesichtsfeldes und einer besseren Bildqualität im Randbereich einseitige bzw. beidseitige Linsenlosigkeit.

Als Schwerpunkt dieser Patientengruppe sehen wir die Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern. Hier kommt eine weiche hochgasdurchlässige Dauertragelinse aus  Silicon zum Einsatz.

Hornhaut- bzw. Linsenverkrümmung (Astigmatismus)

Geringfügiger Hornhautastigmatismus kann problemlos mit einer formstabilen CL korrigiert werde. Bei einem höheren Astigmatismus bedarf es einem größeren Anpaßaufwandes, es sei zu bedenken, daß sich die Sehschärfe etwas reduzieren kann.

Irregulärer Astigmatismus

Bei Erkrankungen, nach Verletzungen oder Operationen am Auge kann die Hornhaut eine unregelmäßige Form aufweisen. Diese Veränderungen kann nur durch eine formstabile Kontaktlinse korrigiert werden, was häufig zur wesentlichen Sehverbesserung führt.

Keratoconus: Bei dieser Hornhauterkrankung ist ab einem bestimmten Stadium eine effektive Brillenkorrektion nicht mehr möglich. Nur mit einer formstabilen Speziallinse läßt sich die Sehschärfe i.d.R. um ein Vielfaches verbessern.

In Ausnahmefällen ist auch nach einer Keratoplastik nur mit einer formstabilen Speziallinse wieder eine zufriedenstellende Sehschärfe zu erreichen. Ebenfalls kann nach einer perforierenden Verletzung die Hornhaut derart verzogen sein, daß wiederum nur mit einer formstabilen Speziallinse eine Sehschärfensteigerung möglich ist.

Medizinische Indikationen

Bei bestimmten Hornhauterkrankungen,-verletzungen oder nach Operationen ist zum Schutz der Hornhaut eine weiche Verbandslinse erforderlich.